Schulchor bei „Kultur@Schule“

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In den Wochen vor den Osterferien hatten die Chorkinder der dritten und vierten Klasse ganz schön was zu tun. Neben den „normalen“ Chorproben gab es eine Sonderprobe, eine Generalprobe, ein Fotoshooting und die T-Shirts mussten auch noch ausgeliehen werden. Schließlich sollte für den Auftritt am 21. März im Schulzentrum alles bestens vorbereitet sein.
Mit „Abenteuerland“ von PUR und „Alles nur geklaut“ von den Prinzen hatte sich der Schulchor zwei anspruchsvolle Lieder ausgesucht. Doch die Anstrengung der vergegangenen Wochen hat sich gelohnt: die rund 500 Menschen im Publikum applaudierten lautstark und wussten offensichtlich zu schätzen, dass die Grundschüler alle Texte auswendig konnten und ganz ohne Mikrofone auch in den letzten Reihen noch verstanden wurden.
Auch für die Sängerinnen und Sänger selbst war der Auftritt natürlich eine gerne gesehene Abwechslung. Die Generalprobe fand schließlich zu Schulzeiten statt, während die Klassenkameraden Deutsch und Mathe büffeln mussten. Das Highlight war natürlich dann der Abend des Auftrittes selbst: bei so vielen Menschen im Publikum stieg die Aufregung ins schier Unermessliche. Zum Glück konnte bei der Aufführung des Theaterstückes der Drittklässler der Albert-Schweitzer-Schule einige Male laut gelacht und mitgemacht werden, sodass das Lampenfieber einen kleinen Dämpfer bekam. Schließlich war es so weit: der Schulchor selbst stand auf der Bühne und die Aufregung war mit einem Mal vollständig verflogen. Zahlreiche Kinder berichteten hinterher, dass auf der Bühne alles ganz leicht war – ist ja auch klar, man musste sich ja auch richtig konzentrieren, damit alles reibungslos klappte. So war es dann auch: auf der Bühne standen 20 Kinder, von denen man den Eindruck bekommen konnte, dass sie den lieben langen Tag nichts anderes machten, als vor einem großen Publikum ihre Lieder vorzutragen. Das war geballte Professionalität gemischt mit viel Begeisterung!
Auch die beiden schul-, klassen- und jahrgangsübergreifenden Orchester, die im Anschluss noch zu hören waren, ließen in Sachen Professionalität nichts vermissen. Sowohl das Blas- als auch das Streichorchester konnten das Publikum begeistern, ebenso wie die drei jungen Poeten der Werkrealschule, die mutig und souverän ihre Texte vortrugen und damit einen tiefen Einblick in ihr Denken und Fühlen gewährten.
Das Konzert „kultur@schule“, das in diesem Format zum ersten Mal stattgefunden hat, hat allen Beteiligten großen Spaß gemacht und gezeigt, wie vielfältig und wichtig das kulturelle Leben in Rheinstettener Schulen ist.