Um zu gewinnen, sollte man seine Gegner kennen!

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Deshalb, und natürlich auch aus anderen Gründen, entschieden wir uns, die diesjährige Projektwoche ganz unter dem Motto „Länder der Fußball WM“ zu gestalten. In der Aula grüßten schon die Flaggen 8 teilnehmender Länder und stimmten auf die Woche ein, in der jedes Kind diese Länder kennenlernte. Wir suchten die Länder auf der Weltkarte, besichtigten die Hauptstädte und schmeckten auch landestypische Speisen. So lernten wir von Japan, wie sich dort Schülerinnen und Schüler bei einem Erdbeben verhalten müssen, und bastelten auch Glückskarpfen. Das Klassenzimmer „Australien“ hörte man schon von Weiten, denn dort gab es laute Töne aus den selbstgebauten Didgeridoos. Auch im Senegal war es musikalisch, afrikanische Lieder wurden gesungen und Kokoskuchen gegessen. In England besichtigten wir Londons Sehenswürdigkeiten und probierten Cucumber Sandwiches. Aus unserem Nachbarland Frankreich lernten wir vieles kennen, unter anderem genossen wir süße Crepes. Dass Pipi Langstrumpf eigentlich Pippi Långstrump heißt und aus Schweden kommt, wussten noch nicht viele Kinder. Im Austragungsland Russland wurden Pelmeni hergestellt und mit Begeisterung gegessen; außerdem versuchten alle, kyrillische Buchstaben zu schreiben. Das war unglaublich schwer! Ganz neu waren für viele einige Obstsorten, deren Saft in Brasilien mit Kokosmilch zu einem leckeren Getränk gemischt wurden. Feierlich beschlossen wir die Projektwoche mit dem großen Finale: Weithin hörbar waren Nationalhymen, Jubel und Beifallrufe beim Aufmarsch der Nationen, die stolz ihre Fahne präsentierten. Zu jedem Land gab es ein typisches Spiel oder eine typische Sportart zum Kennenlernen und Ausprobieren. Wie es sich gehört, gab es zur Halbzeit zur Freude aller die heiß begehrte Stadionwurst. Am Ende dieser Woche schlägt bei so Manchem nicht nur das Fußballherz bei Deutschlandspielen schneller, sondern auch ein klein bisschen bei Spielen von Australien, Brasilien, Russland, Japan, Senegal, England, Schweden oder Frankreich.