Hejo, spann den Wagen an… hol die gold`nen Garben!

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Unsere Erntedankwoche hatten wir uns vor dem Sommer noch anders vorgestellt. In diesem Jahr sollte es das Getreide sein, das wir von der Saat bis zur Ernte begleiten wollten. So säten die ehemaligen Zweitklässer im Frühsommer Mais aus. Leider kam den jungen Pflänzchen der trockene Sommer so gar nicht recht. So hatten die Kinder der Pestalozzi Grundschule – wie es in der Landwirtschaft auch so manchen Bauern ging – eine Missernte zu beklagen. Schnell war jedoch für Ersatz gesorgt und wir durften Hafer von einem Rheinstettener Feld ernten. Schon zur Tradition geworden, feierte die ganze Schulgemeinschaft gemeinsam in der Aula Erntedank. Jede Klasse hatte etwas vorbereitet. Lieder wie „Es klappert die Mühle…“,  „Der Müller hat ein Mühlenhaus“, „Wie gut, dass es die Sonne gibt“  und „Sag uns, Herr Bäcker“ machten uns allen deutlich, woher unser Essen, vor allem die Getreideprodukte, kommen. Auch die Geschichte der „roten Henne“ regte zum Nachdenken an, denn nur wenn alle mithelfen, ist die Ernte am Ende erfolgreich. Ein Gedicht über den Streit der verschiedenen Getreidearten sollte nochmals die optischen Unterschiede verdeutlichen. Spätestens seit den Gedichtvorträgen der Viertklässler, kennen alle den Weg „vom Korn zum Brot“.

In den letzten Wochen lernten also alle Kinder die Unterschiede der verschiedenen Getreidepflanzen mit allen Sinnen kennen.