Knietief im Schnee…

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...wanderten die Drittklässler der Pestalozzi-Grundschule bei ihrem Waldschulheimaufenthalt auf Burg Hornberg im Schwarzwald.
Vom 28. bis zum 30. Januar waren beide Klassen unterwegs, um mitten im Wald Gemeinschaft zu erleben und dabei viel Spannendes über den Wald und die Arbeit der Waldarbeiter zu erfahren.

Mit großer Spannung und auch dem einen oder anderen bange klopfenden Herzen starteten die 39 Schülerinnen und Schüler ihre Reise im verregneten Mörsch und beendeten sie knapp 2 Stunden später in dichtem Schneetreiben am Waldschulheim.
Schnee, so weit das Auge blicken konnte. Das war schon das erste Highlight. Die zauberhafte Winterlandschaft ließ Kinderaugen strahlen, Schneemänner und -engel entstehen, bereitete Rodelvergnügen und entfachte Schneeballschlachten. Eine für die Kinder neue Disziplin – das Schneefußballspiel – wurde ausprobiert, natürlich erst nachdem fleißige Kinder das Feld mit Schneeschaufeln freigeräumt hatten. Nur logisch, dass am Abend alle Kinder gerne unserer Einladung zum gemütlichen Kinoabend im warmen Waldschulheim folgten.

Am zweiten Tag galt es den Wald zu erkunden. Gelegenheit dazu gab es bei der Waldführung und bei der Holzfällerolympiade. Es wurden Tierspuren im Schnee entdeckt und gedeutet, Holz gestapelt und gesägt, Höhe und Durchmesser von Baumstämmen geschätzt und gemessen, Baumstämme wurden gepuzzelt und nicht zuletzt wurden eigene Spuren im Schnee hinterlassen. Bei all den geführten Aktionen kam natürlich auch das Toben im Schnee nicht zu kurz. Nicht müde, auf Entdeckertour zu gehen, durften die Kinder nach dem leckeren Abendessen mit Taschenlampen die Burgralley absolvieren. Beendet wurde dieser abenteuerliche Tag im 8. Stock des Burgturmes bei Diskomusik und Partylicht. Die frühe und vorbildlich eingehaltene Nachtruhe ließ erahnen, dass selbst die Pestalozzikinder irgendwann müde zu kriegen sind.

Am nächsten Morgen herrschte geschäftiges Treiben auf den Fluren. Die Koffer mussten gepackt und die Zimmer geräumt werden. Nach der Verleihung des Waldschulheimordens blieb gerade noch Zeit für ein Gruppenfoto und schon wartete der Busfahrer darauf, alle nach Hause zu bringen. Die um viele Erfahrungen reiferen Kinder hatten nach der Ankunft an der Schule ihren Eltern sicher viel zu erzählen.

Rote Wangen, kalte Nasen und staunende Kinderaugen machten auch für die Lehrerinnen und das begleitende Ehepaar Kary diese Klassenfahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Vielen Dank den beiden für die Begleitung.